Nach dem Willen der Bundesregierung sollten Ausreisepflichtige Deutschland verlassen. Und zwar am besten:

»Möglichst freiwillig«

Ein Film über Freundschaft Schule Hoffnung Abschiebung Migration Roma Rassismus Deutschland Mazedonien.

45 Min. / Dokumentarfilm / D 2018 / OF Deutsch (Englisch und Romanes mit deutschen Untertiteln)
Englische und französische Untertitel verfügbar



Vor dem Hintergrundthema der Ausgrenzung von Roma erzählt die Fotojournalistin Allegra Schneider mit einem wechselndem Team von einer Familie, die die Bundesrepublik freiwillig verlassen musste. Im Zentrum des Films steht die generationenüberschattende Erfahrung des Gehen-Müssens und der Trennungen. Der Film zeigt eine Klasse mit ihrer Lehrerin, die das nicht akzeptieren und dem ehemaligen (Mit-)Schüler nachreisen.

TRAILER

MEHR
Zijush ist 13 Jahre alt, als er Deutschland verlässt. Er muss mit den Eltern und seiner Schwester zurück in die maze­do­nische Hauptstadt Skopje. Seine Freunde und Freundinnen in Bremer­haven wollen das nicht akzeptieren. Weil Zijush in Mazedonien noch nicht wieder in die Schule geht, rufen sie ihn an – und holen ihn per Smartphone zurück in den Unterricht.
Der Film folgt Zijush nach Skopje. Begleitet seine Lehrerin, die ihren Schüler in der mazedonischen Hauptstadt besucht.
In Skopje wird Zijush angegriffen, weil er Roma ist. Hintergrund des Films ist die erzwungene Migration der Roma zwischen Nord­west- und Südosteuropa, das Ping-Pong mit Familien. Er zeigt die Erfah­rung der Gehenden und auch diejenigen die verlassen werden.

VON  
Allegra Schneider + Selamet Prizreni + Dörthe Boxberg + Jean-Philipp Baeck + Bernd Mathis
MIT  Christine Carstens / Rebal / Ali / Shengyül / Zijush ... und vielen mehr.

FOTOS

PLAKAT

Vorlagen für Flyer und Filmplakat auf Anfrage.



PRESSE

Andere über uns.

Weser Kurier: "In der Dauermigration" vom 20.11.2018

Radio Bremen (buten un binnen): "Es heißt freiwillig" – eine Doku über eine Zwangsausreise, Interview mit Zijush vom 8. Mai 2018



RECHERCHEGRUPPE

Unsere Arbeit entsteht unabhängig und ohne Finanzierung durch Dritte. Hintergrund der Arbeit sind jahrelange Recherchen von Roma und Nicht-Roma, Anwält/innen, Ärzt/innen, Journalist/innen + Aktivist/innen.
Wir wollen helfen die Situation derjenigen Roma zu ändern, die in den Zustand permanenter Dauermigration gezwungen sind – durch Einstellungs- und Gesetzesänderungen in der Bundesrepublik.
Seit 2013 arbeiten wir zu dem Schwerpunkt „Situation Minderheitenangehöriger aus dem ehemaligen Jugoslawien“. Dazu gehören Recherchen und Interviews vor Ort (Kosovo, Serbien, Mazedonien), der Fachaustausch mit relevanten AkteurInnen und Portraits und Interviews mit Minderheitenangehörigen selbst. Daraus entstanden bisher drei Bücher, viele Reportagen sowie eine Fotoausstellung.

Ferner veranstaltet das Recherche-Netzwerk in Kooperation mit verschiedenen bundesweittätigen Organisationen Workshops, Vorträge und Informationsveranstaltungen.  

VERANSTALTUNGEN

Wir sehen Gesprächsbedarf in Politik und Gesellschaft.
Wir möchten möglichst viele Menschen zu den Themen Ausgrenzung von Roma, Abschiebungen und Zwangsausreisen, dem Konstrukt der »sicheren Herkunftsstaaten« und Bleibeperspektive ins Gespräch bringen.
Gruppen, Initiativen und Arbeitskreisen, die zum Thema arbeiten, soll der Film ›Möglichst freiwillig‹ auch die Möglichkeit geben, selbst Unterstützung in der Öffentlichkeit zu gewinnen.
Das Filmteam und Protagonist/innen freuen sich über Einladungen für Veranstaltungen zum Film.
Wir können aufgrund langjähriger Recherchearbeit auch über den Film hinaus Infoveranstaltungen zum Konzept der »sicheren Herkunftsstaaten«, »Freiwillige« Ausreise, Abschiebung, Integration) und zur Situation von Roma in Serbien, Mazedonien und Kosovo anbieten.Unsere Vorträge basieren auf Statements von Betroffenen in kurzen Clips und Fotos.
Unsere kontinuierlich betriebenen Recherchen zeichnen ein signifikantes Bild: Nur wenige der abgeschobenen Roma sind heute an einem Ort »angekommen«, für die meisten ist Migration anstelle von Integration unfreiwilliger Teil ihrer Lebenspraxis – und ihrer Biografie. Ebenso lebt der engste Familienkreis nicht an einem Ort, sondern verteilt und zerissen in Europa. Ein Leben in einem aus der Zeit gefallenen Zwischenraum oder aus dem Raum gefallener Zeit. In Zeiten starker Integrationsbemühungen für Geflüchtete mit der Zuschreibung einer »Bleibeperspektive« ist andererseits die Verweigerung von Chancen und Integrations­möglich­keiten an Menschen mit »geringer Bleibeperspektive« durch Abschiebungen ein blinder Fleck in der Migrationspolitik, deren Gesetzgebung die Verfolgungs­geschichte der Roma komplett ignoriert.

Termine
2018

11.12. Munster – Bürgerhaus – 20 Uhr

12.12. Hamburg Altona – Lichtmess – 20 Uhr

19.12. Dresden Tresen gegen Antiromismus, kosmotique – 20 Uhr


#DMFP18 Nominiert für die Haupt-Jury des Dt. Menschenrechtsfilmpreis

Vergangene Termine:
3.12. Bremen, GEW
1.12. Köln, Filmpalette
30.11. Hochschule Bremen
29.11. Braunschweig
22.11. Bremen, CITY 46
13.6. Bremen-Blumenthal, Nunatak
15.5. Bremerhaven, Cinemotion
8.5. Bremerhaven, Auswandererhaus


BÜCHER

Aus unseren Recherchereisen sind in den letzten Jahren zahlreiche Veröffentlichungen hervorgegangen.
Rechercheberichte
Abgeschobene Roma. Recherchen in Serbien, Mazedonien, Kosovo, Deutschland, Frankreich.
Interdisziplinäres Recherche-Projekt mit AnwältInnen, JournalistInnen und ÄrztInnen, alle bleiben!, Landesflüchtlingsräte Bremen, Brandenburg und Berlin, unterstützt von Pro Asyl.

Die exjugoslawischen Staaten sind im bundesdeutschen Asylrecht sichere Herkunftsstaaten. Roma und andere Minderheiten leben in diesen Staaten prekär, und auch in Deutschland bekommen die allerwenigsten Schutz und ein sicheres Aufenthaltsrecht. 
In allen Ecken Deutschlands sind Roma von Abschiebung bedroht, mancherorts regen sich Proteste gegen die Abschiebungen. 
Mit einem interdisziplinären Recherche-Projekt reisen wir in die Staaten und treffen abgeschobene Roma, NGOs, Rückkehrprojekte, Botschaften, Regierungsangehörige oder KFOR-Truppen.

Es gibt die drei Berichte zur Situation in Mazedonien (1. Auflage 2016), im Kosovo (2., aktualisierte Auflage 2016) und in Serbien (2., aktualisierte Auflage 2016) gedruckt zu bestellen. 

Die Berichte geben einen Einblick in die Situation in den Ländern, enthalten Reportagen, Interviews und jede Menge Fotos. Sie eignen sich hervorragend für Menschen, die sich das erste Mal mit dem Thema beschäftigen und Verständnis für die Situation entwickeln wollen / sollen.

Die Berichte kosten einzeln 12 Euro plus Porto. Für (Mengen-)Rabatte sprecht uns gerne an.
Der Überschuss geht direkt in unsere Arbeit – vor allem in die Unterstützung Abgeschobener.

Jetzt bestellen über den Buchhandel oder per Mail direkt bei uns:
Band 1: Serbien, ISBN 978-3-00-052188-1, 2., aktualisierte Auflage 2016
Band 2: Kosovo, ISBN 978-3-00-052187-4, 2., aktualisierte Auflage 2016
Band 3: Mazedonien, ISBN 978-3-00-050858-5, 1. Auflage 2016
Reportagen und Interviews
2018: »Nachts kam die Polizei«, taz am 25. November 2018: Reportage Text & Bild


KONTAKT


Doku+
Recherchegruppe – Film Foto Text

Jean-Philipp Baeck und Allegra Schneider
℅ Koop. / Vor dem Steintor 131 / 28203 Bremen /

Telefon 0421. 68 44 54 12
Email: doku AT koop-bremen DOT de
Wir sind viel unterwegs – bitte schreibt uns!


NETZWERK
Die „Recherchegruppe“ basiert auf einem Netzwerk, bestehend aus JournalistInnen, JuristInnen, Ärztinnen und VertreterInnen verschiedener NGOs. Wir arbeiten interdisziplinär, recherchieren und publizieren gesellschaftspolitische Themen.
Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit
»alle bleiben!« [www.alle-bleiben.info] Bundesromaverband [www.bundesromaverband.de] Flüchtlingsrat Bremen [www.fluechtlingsrat-bremen.de] Pro Asyl [www.proasyl.de] Roma Antidiscrimination Network [ran.eu.com] Bremerhavener Sintiverein [www.bremerhavener-sinti-verein.de] und vielen mehr.

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Verantwortliche Stelle nach DSGVO
Recherchegruppe Abgeschobene Roma / A. Schneider Email: doku [at] koop-bremen.de

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